Intro: Product Information Management

Ein PIM-System ist nicht einfach ein Stück Software wie jedes andere, das man kauft, installiert und sofort einsetzen kann.

Der Einsatz eines PIM-Systems erfordert sehr viel Planung und Vorarbeit. Und auch wenn es oft anders dargestellt wird: mit dem Zusammenführen von ein paar Informationen aus schon bestehenden Datenbanken ist es dabei bei Weitem nicht getan.

Theorie und Praxis

Wenn man beginnt, sich über PIM-Systeme zu informieren, findet man sich sehr schnell in einem Labyrinth aus dreiziffrigen Abkürzungen wieder: CRM, W2P, PCM, DBP, SSP, MDM, MAM – all diese Begriffe tummeln sich im Umfeld des Themas Product Information Management. Es gibt eine Unzahl von Anbietern mit verschiedenen Schwerpunkten und sehr unterschiedlichen Ansätzen. Allein diese Tatsache macht es sehr schwierig, die passende Strategie für das eigene Unternehmen zu finden und bei der Auswahl der Softwarekomponenten die richtige Entscheidung zu treffen.

In der Praxis werden Planung und Umsetzung eines solchen Projektes fast immer von der EDV-Abteilung geleitet. Betrachtet man aber das eigentliche Ziel des Projektes, hat ein PIM-System nur an einigen wenigen Stellen Berührungspunkte mit klassischen EDV-Themen. Viel wichtiger ist dagegen ein umfangreiches Wissen über grafische Systeme, Bildbearbeitung, Farbmanagement und Gestaltung – Wissen, das nicht in der EDV, sondern in den Bereichen Marketing, Werbung oder Grafik angesiedelt ist. Gerade diese Abteilungen sind jedoch bei der Anbahnung, Auswahl und Entscheidung für ein PIM-System in aller Regel völlig unterrepräsentiert. Die Folge ist am Ende häufig ein festgefahrenes und finanziell völlig aus dem Ruder gelaufenes Projekt ohne produktiven Nutzen.

Das möchten wir verhindern. Mit den Informationen auf dieser Seite möchten wir Ihr Verständnis für die wirklich wichtigen Eckpfeiler einer PIM-Einführung wecken und auf die typischen Stolperfallen bei der Planung hinweisen.